„How I met your mother“ und die Suche nach der großen Liebe

Zurzeit läuft in den USA die neunte und letzte Staffel der amerikanischen Comedyserie „How I met your mother“. Wie viele Millionen andere Zuschauer verfolge ich die Serie schon seit Jahren mit Begeisterung. Doch was genau ist es, das diese Serie so erfolgreich macht? Dieser Frage möchte ich heute nachgehen, und zwar in Bezug auf die Art und Weise, in der die Schreiber der Serie zwei unserer tiefsten Sehnsüchte ansprechen: nämlich nach Freiheit auf der einen und nach Liebe auf der anderen Seite.

Nur wenige andere Fernsehserien beschreiben so detailliert und psychologisch exakt den Konflikt, der zwischen diesen Sehnsüchten herrscht, und zwar nicht nur in jedem einzelnen der Hauptcharaktere, sondern auch in jedem einzelnen von uns. Wenn wir sehen, wie verzweifelt Ted seine große Liebe sucht; mit welcher Selbstverständlichkeit Barney das nächste weibliche Opfer seines Verführungskrieges abschleppt; wie Robin versucht, ihre emotionalen Schwierigkeiten, die aufgrund der frühen Ablehnung durch ihren Vater entstanden, mit beruflichem Erfolg zu kompensieren; oder wie krampfhaft Marshall und Lily aneinander festkrallen; dann fühlen wir uns angesprochen. Das kennen wir irgendwie doch auch. Wir spüren doch auch, dass da in uns ein Kampf wütet zwischen zwei Extremen, zu denen wir uns gleichermaßen hingezogen fühlen. Und in der Tat wütet in uns ein Kampf, nämlich der Konflikt zwischen den Grundbedürfnissen nach Nähe und Distanz.

Es darf ohne Übertreibung behauptet werden, dass Unausgewogenheit bei der notwendigen Lösung des Nähe/Distanz-Konflikts das soziale Thema unserer Zeit ist. Also lohnt es sich, hier ein wenig genauer hinzusehen. Was geht da eigentlich vor?

Der Nähe/Distanz-Konflikt

Der Nähe/Distanz-Konflikt ist ein Ausdruck des psychologischen Grundkonflikts zwischen Autonomie und Abhängigkeit. Um dies zu verstehen bedarf es eines kurzen Exkurses in die Psychologie. Tiefenpsychologischen Theorien zufolge existiert in jedem Menschen eine Reihe von so genannten Grundkonflikten. Ein Grundkonflikt ist ein tiefenpsychologischer Antagonismus in jedem Menschen zwischen diametralen Werten, hier Autonomie und Abhängigkeit, die beide von fundamentaler Bedeutung für die Gesundheit der menschlichen Psyche sind. Hört sich kompliziert an, ist es aber nicht. Auf der einen Seite wollen und brauchen wir Nähe (die Abhängigkeits-Seite): emotionale Verbundenheit, Liebe, Geborgenheit und dergleichen. Und auf der anderen Seite wollen und brauchen wir Distanz (die Autonomie-Seite): Unabhängigkeit, Freiheit, Raum für persönliche Weiterentwicklung, Privatsphäre und so weiter. Nähe und Distanz sind diametrale Werte, d.h. sie gehen in entgegengesetzte Richtungen. Und doch ist die Erfüllung beider Bedürfnisse von entscheidender Bedeutung für unsere seelische Gesundheit. Dementsprechend ist es wichtig, ein Equilibrium, eine Ausgeglichenheit, zwischen der Erfüllung dieser beiden Bedürfnisse zu erreichen.

Ein psychisch gesunder Mensch weiß diese Bedürfnisse auf fruchtbare Art und Weise zu regulieren. Er fühlt sich sicher in seiner eigenen Persönlichkeit und weiß sich selbst zu schätzen, (miss-) braucht also andere Menschen nicht, um ihn in seinem Selbstwert zu bestätigen. Außerdem kennt er seine Grenzen und ist in der Lage, sie anderen Menschen auf nicht-konfrontierende Art und Weise mitzuteilen. Gleichermaßen heißt er emotionale Abhängigkeit willkommen, nämlich um das Bedürfnis nach Liebe, Geborgenheit, Sicherheit und sozialer Eingebundenheit zu befriedigen. Instinktiv findet er die richtige Balance zwischen seinen Bedürfnissen.

Doch Nähe bedeutet auch Gefahr: Verlassen zu werden; Gefühle zu investieren, die enttäuscht werden; verletzt zu werden. Wenn man, wie alle Charaktere außer Marshall, schon früh in seinem Leben solchen Verletzungen ausgesetzt wurde, so ist es völlig verständlich, dass man sich unbewusst Schutzmechanismen erarbeitet. Und einer der fundamentalen Schutzmechanismen, den die menschliche Psyche kennt, ist die Angst: Angst vor dem Alleinsein auf der einen und Angst vor Nähe auf der anderen Seite.

Zu viel Nähe

Ich finde es immer wieder interessant zu beobachten, wie die Schreiber der Serie den Nähe/Distanz-Konflikt und die zugehörigen Ängste in den einzelnen Charakteren zum Leben erwecken lassen. Sehen wir uns dies genauer an. Zum einen sind da Marshall und Lily, deren Beziehung sowohl von den Figuren innerhalb der Serie als auch vom Großteil des Publikums als Prototyp für die eine, die große, die perfekte Liebe gesehen wird. Sie sprechen über alles miteinander, können und wollen voreinander keine Geheimnisse haben, sie haben ein schier unstillbares körperliches Verlangen nacheinander und können sich ein Leben ohne einander gar nicht vorstellen. Marshall ist der abhängigere von den beiden, denn bei Lily bricht das Streben nach Freiheit und Unabhängigkeit ab und an durch. Immer dann, wenn sie sich ihres Traumes einer Karriere als Künstlerin bewusst wird, kommt ein Freiheitsstreben zum Vorschein, das zum Ende der ersten Staffel sogar zu einem kurzzeitigen Ende der Beziehung zwischen den beiden führte. Wie im wahren Leben ist Lilys Erinnerung an diesen Traum in den ersten Staffeln noch von feuriger Wirklichkeit, doch im Laufe der Jahre verfliegt er und wird das, was er im Leben vieler Menschen ist: etwas Vergangenes, das Opfer der Lebensrealität des Träumers wurde. Marshall ist anders: als Nesthäkchen einer Großfamilie entwachsen sieht er sich spätestens seit seinem College-Abschluss als Teil eines Paares und hat keinerlei individualistische Ambitionen.

Die beiden teilen natürlich ihre unendliche Liebe zueinander. Doch man stelle sich vor, wo Marshall und Lily wären, hätten sie einander nicht gefunden: wahrscheinlich genau da, wo sie jetzt sind, nur mit einem anderen Partner, der ähnlich beziehungsaffin ist wie sie selbst. Der Grund für diese These ist, dass Lebensmeisterungsstrategien in frühen Jahren gelernt werden und sich (ohne therapeutische Aufarbeitung oder traumatische Beeinflussung) nach der Pubertät selten grundlegend verändern. Wer früh gelernt hat, das Leben am besten an der Seite eines Partners zu meistern, der wird diese Strategie selten später aufgeben – und somit, sobald die eine Beziehung beendet ist, direkt nach dem nächsten Partner suchen, der das eigene Bedürfnis nach einem gesunden Selbstwertgefühl und nach Sicherheit in einer als wie auch immer gefährlich empfundenen Welt befriedigen kann.

Im realen Leben würden Menschen, die einander derart brauchen wie Marshall und Lily, keine harmonische Beziehung führen. Im Gegenteil: entweder sie würden immer komplexere Strategien zur Vermeidung der eigenen Angst vor dem Alleinsein zu Rate ziehen, die es ihnen irgendwann gar nicht mehr erlauben, offen und ehrlich miteinander umzugehen. Oder aber die Beziehung wäre eine emotionale Achterbahnfahrt geprägt von abwechselndem Heranziehen und Wegstoßen des Partners; und von einer beidseitigen undurchdringbaren Angst vor dem Verlassenwerden, die sich immer und immer wieder durch Eifersuchtsszenen gepaart mit hochemotionalen Auflösungen dieser Eifersucht (z.B. durch Sex oder romantischen Gesten) ausdrückt. Diese Fokussierung auf die Beziehung kann so zermürbend sein, dass keine Zeit und keine Konzentration mehr für andere Dinge, wie Familie, Freunde, Hobbys oder eine Arbeit, bleibt. Für Menschen wie Marshall und Lily, und Millionen andere Menschen da draußen, ist die Welt ein beängstigender Ort, an dem es nötig ist, sich aneinander festzuklammern, um nicht unterzugehen. Mit wahrer Liebe hat das wenig zu tun. Vielmehr missbrauchen beide Partner sich gegenseitig, um einen Mangel an Unabhängigkeit zu beseitigen und ein beschädigtes Selbstwertgefühl zu reparieren.

Zu viel Distanz

Das andere, und offensichtlicher pathologische, Extrem bilden die weiteren Hauptcharaktere der Serie, nämlich Barney, Robin und Ted. Allen drein gemein ist eine schier unendliche Sehnsucht nach – gepaart mit Angst vor – emotionaler Nähe, die unerfüllt eine tiefe innere Leere hinterlässt. Um diese Leere zu füllen suchen sie immer wieder, wie so viele von uns heutzutage, an den falschen Stellen. Barney füllt seine innere Leere, indem er sich in die Welt des Scheins, der Verführung und des bedeutungslosen Sex flüchtet. Damit nimmt er eine Umwertung vor: er propagiert genau das als Ideal, was eigentlich seine tiefste Angst ist, nämlich allein und ohne tiefere, emotionale Bindungen leben zu müssen. Letztendlich schafft er es nur, seine Angst vor Nähe zu überwinden, indem er sich eine Partnerin sucht, die ähnlich ängstlich ist wie er selbst, und somit in der Lage ist, Barneys innere emotionale Zerrissenheit mitzufühlen und sich seiner Annäherungsgeschwindigkeit anzupassen. Diese Frau ist Robin. Robin nutzt dieselben Umwertungsmechanismen wie Barney, um ihre Angst vor Nähe zu rationalisieren, allerdings ist ihre Wahlfluchtrichtung ihre Karriere. Nach gescheiterten Beziehungen flieht sie regelmäßig in neue Arbeitsabenteuer, oft auch in andere Länder.

Ted betreibt eine weniger offensichtliche, und dennoch ähnlich destruktive, Vermeidungsarbeit. Er ist sich bewusst, dass ihm ein Mensch, mit dem er sein eigenes Leben teilen kann, sehr fehlt, also sucht er. Und sucht. Und sucht und sucht und sucht, ohne zu merken, dass er erstens nicht bereit für die Art von Nähe ist, nach der er sich sehnt; und zweitens dass diese Suche selbst ihn daran hindert, die Frau zu finden, mit der er sein Leben teilen kann. Deswegen verliebt er sich in Frauen, die genau so viel Angst vor Nähe haben wie er, wie Robin und Stella. Deswegen zweifelt er an jeder Beziehung, sobald sich herausstellt, dass die Frau, mit der er zusammen ist, nicht perfekt auf das Ideal passt, das er in seinem Kopf hat. Welcher normale Mensch beendet eine Beziehung, nur weil der Lebenspartner Star Wars nicht mag? Richtig, ein Mensch, der – bewusst oder unbewusst – diesen Grund nur vorschiebt. Hinter Teds Zweifel und Liebes-Perfektionismus steckt Angst: er sucht geradezu nach Gründen, warum die gegenwärtige Beziehung nicht funktioniert, nur damit er sich der Nähe, und damit auch der Gefahr, einer Beziehung nicht ausgesetzt sehen muss. Und Teds Lieblingsgrund für die Beendigung einer Beziehung ist: Robin. Robin ist das perfekte Pendant zu Ted: sie liebt ihn nicht genug, um ihre eigene Angst zu überwinden; sie ist ihm nahe genug, so dass er sich immer wieder Hoffnungen machen kann; und sie hält ihn davon ab, eine Beziehung zu einer Frau einzugehen, die wirklich zu ihm passt, die das für ihn sein könnte, nachdem er sich immer sehnte – wie Victoria.

Die Liebe des Lebens als magisches Ideal

Ted gibt die Lösung für den Nähe/Distanz-Konflikt vor, nämlich die Suche nach der einzig wahren Liebe. Genau an diesem Punkt setzt, leider, Hollywood ein und aus der realistischen Darstellung eines realen inneren Konflikts in detailliert ausgearbeiteten Charakteren wird ein romantisiertes Phantasialand. Die Serie suggeriert die Idee, dass „die Liebe des Lebens“ eine Person ist, die irgendwo da draußen darauf wartet gefunden zu werden. Diese magische Idee der Liebe des Lebens ist leider genau so weit verbreitet wie sie naiv ist. Sie geht auf den griechischen Philosophen Platon zurück, der in einem seiner belletristischen Werke den Mythos der Kugelmenschen erzählt. Diesem Mythos zufolge sind wir alle ursprünglich Kugelmenschen gewesen, die in ihrer ungeheuren Kraft und ihrem Hochmut die Götter anzugreifen und zu entmachten versuchten. Die Götter ließen sich dies nicht bieten und zerteilten die Kugelmenschen in jeweils zwei Hälften, jede Hälfte das, was wir heute als „Mensch“ verstehen. Und mit dieser Trennung begann in uns die Sehnsucht danach, unsere andere Hälfte zu finden, um unsere Ganzheit wiederzuerlangen.

Die Erzählung ist wunderschön und von solcher Detailtreue, Erklärkraft und poetischer Eleganz, dass sie bezaubert. Kein Wunder also, dass sie sich in immer neuen Variationen in die Neuzeit rettete. Doch es ist außerordentlich wichtig zu begreifen, dass sie ein Mythos und nicht wörtlich zu verstehen ist. In diesem Mythos löst sich das eigentliche Problem, der innere Konflikt des Liebenden, einfach auf. Nicht so in der Realität: selbst wenn jemand wie Ted die „perfekte“ Frau findet, so wird er noch lange nicht seinen inneren Konflikt überwunden haben. Selbstverständlich: wenn es bei den ersten 800 misslungenen Beziehungsversuchen an seiner Angst vor Nähe gelegen hat, wie kann diese auf mysteriöse Art und Weise einfach verschwinden, nur weil nun die 801. Person in seinem Leben auftaucht? Und genau aus diesem Grund wird er die „perfekte“ Frau genau so übersehen, oder aus irgendeinem Grund aussortieren, wie er es in der Vergangenheit immer tat. Menschen wie Ted bleiben entweder immer auf der Suche oder, wahrscheinlicher, sie geben die Suche irgendwann auf und bleiben dann mit der Person zusammen, mit der sie zum Zeitpunkt der Aufgabe der Suche zusammen waren. Und sind damit, wenn sie ehrlich mit sich sind, todunglücklich.

Die Idee der Liebe des Lebens als magisches Ideal ist der Ausdruck einer großen Sehnsucht, die in jedem von uns wohnt: danach, so akzeptiert zu werden wie wir sind, ohne eine Rolle spielen zu müssen; geliebt zu werden und nichts für diese Liebe leisten zu müssen; danach, Liebe und Geborgenheit geben und empfangen zu dürfen; danach, in emotionaler Sicherheit zu sein und keine Angst mehr zu haben. Diese Sehnsucht ist real. Und die Erfüllung dieser Sehnsucht ist so wichtig wie die Nahrungsaufnahme. Doch wie in anderen Lebensbereichen auch wünschen wir uns die schnelle und einfache Lösung für unsere emotionalen und spirituellen Probleme; die Liebe des Lebens steht vor uns und, bumm, alles andere ist vergessen. Einfach nur warten und nichts tun. Schicksal. Man trifft sich, irgendwann, vielleicht auf der Hochzeit des besten Freundes oder vielleicht wohnt man im Studentenwohnheim auf derselben Etage. So wie bei Marshall und Lily; so wie bei Ted und der Mutter seiner Kinder. Und dann. Bumm. Hat das Schicksal zugeschlagen. Es ist unschwer zu erkennen, dass diese Vorstellung in erster Linie auf Wunschdenken beruht. Doch was bleibt uns übrig, wenn wir noch nicht fündig wurden, außer Wunschdenken?

Frieden schließen

Wenn alles andere stimmt, dann ist wahre Liebe, metaphorisch gesehen, das Bläschen in der Wasserwaage des Nähe-Distanz-Spektrums. Bringt man die Waage zu sehr in die Lage, dass das Liebesbläschen auf die Nähe-Seite rutscht, so verliert sich irgendwann die Romantik, die Erotik, das Interesse. Abhängige Beziehungstypen wie Marshall und Lily haben irgendwann fast immer das Problem, dass sie sich in einer langweiligen, uninspirierenden Beziehung wiederfinden, die ihnen nichts mehr als die Sicherheit gibt, dass sie nicht verlassen werden. Bringt man die Waage zu sehr in die Lage, dass das Liebesbläschen auf die Distanz-Seite rutscht, so droht man, nie wirklich tiefe Gefühle für den Partner zuzulassen, sich deswegen nicht erfüllt zu fühlen und zwangsweise von einer Beziehung zur nächsten zu springen, um die Erfüllung woanders zu suchen. Wir, jeder einzelne von uns, sind die Waage, und die Kunst ist, uns, die Waage, in die richtige Position zu bringen. Und das bedeutet: Frieden schließen, und zwar mit uns selbst. Denn nur wenn wir Frieden mit uns geschlossen haben, können wir Liebe auch annehmen. Und nur wenn wir Liebe annehmen können, können wir Liebe auch schenken.

Es ist nicht für alle Menschen gleich leicht, Frieden mit sich zu schließen. Oft hat dies etwas mit der Aufarbeitung der eigenen Geschichte zu tun, wie auch bei unseren Protagonisten. Barney und Robin haben begonnen, Frieden mit sich zu schließen, als sie ihren Vätern den Raum gegeben haben, den sie durch ihre physische oder emotionale Abwesenheit in Barneys und Robins emotionaler Entwicklung hatten. Sie konnten sich öffnen und sich gegenseitig ihre Schwächen, Ängste und emotionalen Bedürfnisse eingestehen, ohne in ihren Rollen gefangen zu bleiben. Im wahren Leben ist der Prozess ungleich schwieriger, so dass er zu einer Lebensaufgabe werden kann. Man muss bereit sein für die Liebe und man muss dafür sehr viel tun. Lernen, Kontrolle über die eigenen Gefühle abzugeben, zum Beispiel, und Bedürftigkeit und Schwäche zuzulassen. Man muss akzeptieren können: sich selbst, das Gegenüber, die Alltäglichkeit und Langeweile einer Beziehung. Man darf der Liebeskonsum-Ideologie der Neuzeit nicht verfallen, laut der hinter jeder Ecke etwas Besseres wartet. Man muss sich in einer Position wiederfinden, in der man nicht nimmt, weil man braucht, sondern in der man gibt, weil man kann. Liebe darf nicht einen Mangel, sondern muss einen Überfluss, zur Grundlage haben; denn Liebe ist etwas, das nur im Überfluss authentisch entsteht. Wie gesagt, Frieden mit sich zu schließen kann eine Lebensaufgabe sein, doch es ist eine Lebensaufgabe, die Spaß macht und sich lohnt. Und dann, irgendwann, wenn wir Frieden mit uns geschlossen haben, dann wird sie auf uns warten: die große Liebe. Die Dame oder der Herr mit dem gelben Regenschirm. (Für mich persönlich darf es sehr gerne Cristin Milioti sein.)

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Eingeordnet unter Motivierendes, Psychologie, TV

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